Betrug

Falsche Rechnungen per E-Mail

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Cyber-Gangster versuchen immer wieder, über fragwürdige und dreiste E-Mails, Schadsoftware (Trojaner, Virus, Keylogger) auf die Computer von Nutzern zu bringen.

So sind derzeit Fake-Rechnungen per E-Mail unterwegs, welche die Word Datei-Endung «doc» aufweisen. Und genau so eine Fake Rechnung bekam unser Leser Herr S. der das betreffende E-Mail dann an uns zur Analyse weiterleitete.

Unsere Untersuchung der Mail stellte folgendes fest:

Der E-Mail- Anhang enthält ein Word Dokument, das beim öffnen eine Fehlermeldung ausgibt, und den Anwender überreden soll, sogenannte Makros- «mit deren Hilfe dann Schadsoftware auf den Rechner geschleust wird» zu aktivieren.

Hier geben wir eine solche Fake-E-Mail zur Warnung wieder: Die Empfänger und Absendernamen wurde von uns unkenntlich gemacht, liegt uns aber im Original vor.

Von: G********s [mailto:]
Gesendet: Dienstag, 9. August 2016 23:31
An: r.********@ca********.ch
Betreff: r.*********, Freundliche Zahlungserinnerung – Bestellung 0A0055112 – Multi-Contact AG
Guten Tag r.*********,
Bitte vergessen Sie nicht, dass Ihre Rechnung 08-1600628205 mit dem Betrag von Euro 2004.95, zu bezahlen ist. Ich würde es sehr schätzen, wenn Sie dies in kürzester Zeit erledigen könnten.
Schöne Grüsse,
Guido *******
SWISS CAPS AG
Kontakt: +41*********

Auffällig ist in dieser Mail, dass die angebliche Forderung in Euro ausgewiesen ist, obwohl die ominöse Firma angeblich in der Schweiz sitzt.

Unser Ratschlag

Auf solche Rechnungen mit unbekannten Anhängen sollten Sie- auch wenn Sie noch so neugierig ist, nicht klicken.

Desweiteren sind Mails mit diversen Anhängen in Form von «zip-Dateien» sind unterwegs, bei denen man vorsichtig sein sollte. Aber nicht nur „zip“ Endung sind gefährlich, dasselbe gilt auch für: EXE, PIF, TR und BAT.

Merksatz

Diese Art von E-Mails, wie oben beschrieben sollten keinesfalls geöffnet oder ausgeführt werden.

Sollte eine solche Mail mal wirklich echt sein und Sie reagieren nicht, wird sich der Absender wahrscheinlich in den allermeisten Fällen nochmals bei Ihnen auf andere Art (meist telefonisch) melden.

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